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 "Rü-Gen" ©  ?

         Gestatten, Roboter Emil ©      

TUSCULUM-VEREIN

Rezitator Heinz Nied

        Treten Sie ein in das TUSCULM

und hier: die TUSCULUM Fahrrad-Luft-Garage

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2002 wurde von Barbara und Heinz Nied, nur  mit eigenen Mitteln finanziert und ohne öffentliche Zuschüsse, das TUSCULUM in Putbus, Alleestraße 5, vis-à-vis der Orangerie, eröffnet. Dort lebt und arbeitet jetzt Heinz Nied. Er bietet in seiner unnachahmlichen Art des Vortrags Lesungen an und lässt die Texte lebendig werden. Das „Zimmertheater für Rezitation“ ist in seiner so genannten „guten Stube“ untergebracht. Fast jeden Samstag oder nach Vereinbarung (auch an jedem anderen Ort – und vielleicht bei Ihnen?) beginnen die Veranstaltungen um 19.45 Uhr. Ein Glas Wein, Wasser oder Apfelsaft runden noch das Erlebnis der besonderen „Bohème-Atmosphäre“ ab und „bezahlt“ wird nur in eine offene „Kasse des Vertrauens“.
 
Ein Besuch lohnt auch tagsüber, denn im TUSCULUM stellen seit Jahren befreundete Künstler Arbeiten aus, die zum Schauen und Kaufen anregen: Bronzeplastiken, Acryl-, Öl- und Holzbilder, Grafiken, sowie Arbeiten, die man sonst nirgends findet: Bernsteinmobiles, Holzfiguren und Borkengesichter, Rü-Gen-Art.
Empfehlenswert ist ein Besuch in der Orangerie zu Putbus, wo seit Ostern 2000 die Sammlung Barbara und Heinz Nied „Ein ehemaliger Bauhäusler fand seinen eigenen Weg“  untergebracht ist. Mit mehr als 360 Arbeiten von Wolf Hildebrandt, Hil (1906-1999), der in Stettin geboren wurde und unter anderem auch in Stralsund am Theater arbeitete, ist sie die umfangreichste ihrer Art.
 
DER TUSCULANER, ein im März 1996 von Heinz Nied gegründetes Organ, verleiht seit Jahren 3 Kultur-Preise: Den „Tusculum-Preis“ für hervorragende Leistungen in allen Kunstsparten und für besonderes kulturelles Engagement, die „Leere Blase“ für Phrasendrescherei und Nicht-Beantworten von Briefen und den „Sankt Ignoranz Preis“ für Oberflächlichkeit, absichtliches Übersehen und  „Nicht-wissen-wollen“.
2001 gründete der Rezitator an Ostern den „Ersten Rügener Boule- und Boccia-Verein“, um auf diese Weise auch in der Vor- und Nachsaison den Tourismus zu beleben und weitere sportliche Angebote anbieten zu können.
2003 „entdeckte“ Heinz Nied das „Rü-Gen“, das durch den Künstler Mares Gestalt annahm. Ein sehr positives Gen, das Gäste, Einheimische und Touristen durch „Rü-ge-ne-rie-ren“ in sich spüren. Eine sehr humorvolle Art der Werbung. – Zunächst wird diese Form als Schmuck hergestellt.
 
2003 leben die Geschichten von „Roboter Emil“ wieder auf. Die 52 Erzählungen von Heinz Nied sind für Kinder jeden Alters, also von sieben bis hundertvier. Mit 30 Zeichnungen zum Ausmalen mit Farbstiften.
2004 wurde der „Tusculum-Verein zur Förderung von Kultur e. V.“ mit Sitz im TUSCULUM gegründet. Der Jahresbeitrag beträgt nur 10 €! Übrigens ist es weltweit der erste Verein, der „positive Menschlichkeit“ fördert. - Sehr nachahmenswert!  
 
Christina Emich - Freie Journalistin
Kunst - Kultur - Gesellschaftskritik

In eigener Sache - ein Jahr TUSCULUM - Zimmertheater     KUNST OFFEN 2003